Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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das Schickſal nicht herausfordern... leider doch.

„Es war Herbſt, da ich nach Helgenäs zurückkam.

„Wie oft ſagte nicht der treue, ehrliche Ignelius: „Herr Baron! Sie ſollten heirathen— da bin ich über⸗ zeugt, würde es wieder ſo wie in den guten, frohen Ta⸗ gen, da ich unſern Herrn munter und glücklich ſah!“

„Suche Du mir eine Frau, und gefällt ſie mir, ſo will ich ſie augenblicklich heirathen.“

„Ich verlangte nichts Beſſeres, als mir eine Heimath bilden zu können, die meinem Herzen Frieden, wenn auch kein Glück ſchenken konnte. Doch vergebens ſchlug Igne⸗ lius alle mannbaren Damen in der Nähe und in der Ferne vor. Selbſt reiſ'te ich bald hierhin, bald dorthin. Ich hatte mir vorgenommen, nicht nur zu ſuchen, ſondern auch zu finden. Aber ich fand keine, die dem Weibe entſprach, welches ich an der Seite meines Freundes geſehen hatte, keine, an die ich mich nur mit der entfernteſten Hoffnung auf Glückſeligkeit ſchließen konnte.

„Es iſt vergebens,“ ſagte ich zu Ignelius,„ich kann mich nicht verlieben!“

„Ei, ei!“ entgegnete der treue Diener und ſchüttelte den Kopf—„perzeihen Sie meine Aufrichtigkeit, Herr Baron! die Herberge iſt beſetzt, und daher bekommt kein neuer Gaſt Raum.“

„Was phantaſirſt Du?“ fuhr ich faſt ſtreng auf. Es verdroß mich, daß es einen Menſchen gab, der mich durch⸗ ſchaut hat.

„Nichts, Herr Baron!“ war ſeine einzige Antwort; und er zog ſich mit einem Seufzer zurück.

„Wir nahmen den Gegenſtand erſt weit ſpäter wie⸗ der auf.

„Der Winter verging. Mit Ausnahme einer Reiſe

Es erreichte mich

nach der Hauptſtadt, um zu ſehen, ob nicht ihre Vergnü⸗

gungen mich mit ihrer alten Macht locken könnten— was ſie jedoch nicht vermochten— verlebte ich die Zeit

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