Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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z des Ver⸗ luge würde ein Gefühl er nichts,

was ich ſen, wäre

ſo würde Freude ge⸗

der größten nicht um⸗

anzutreten, urückkehrte,

3.... an der blü⸗ Hochzeit ge⸗ iehen! Die neine Kräfte, dennoch m langſam, ee der Erin⸗

geweſen, aber.

hren Gräbern n einem fri⸗ derjenige ſein, ſie ſchlie⸗ wigkeit, und nämlich dieſer

ür e.. O9 der Sturm,

!...

mit Euch in

nn er war-

Eure Gräber! Ich will nichts von Euch.. nichts... nein gewiß nicht.............

Welchen Wahnſinn ſchrieb ich geſter.. O Elend, wenn ſich die Seele unter den ſchwindelnden Phan⸗ taſien beugen läßt! Heute iſt mir alles klar: heute habe ich kein Fieber. Jetzt kann ich ſchreiben.

Richard war verheirathet.

Er wohnte in dem kleinen Landhauſe mit ſeiner Gat⸗ tin, mit Leopoldinen.

Leopoldine betete den Mann, den ſie gewählt hatte, in. Er vergötterte ſeine junge Gattin; und beide ver⸗ bienten eine gegenſeitige Anbetung, denn beide waren edel, wie die Abbilder der höchſten Liebe es ſein ſollen, und in ihrem Gefühle ſo rein, wie der Thaukriſtall in dem Kelche der Lilie. Und doch, doch wartete ihrer das Unglück von einer Seite, von der ſie es am allerwenigſten ahnen konn⸗

.

ten. Dort lauerte eine Schlange in ihrem Blumengarten;

die Schlange bohrte ihren Stachel in Richard's warmes Herz, und das Herz brach.

Bis auf dieſen Zeitpunkt ich war neulich ein und zwanzig Jahre alt geworden hatte ich die Leidenſchaften nur dem Namen nach gekannt. Aber ich ſah Leopoldine, ich prägte während der Wochen, die ich in ihrer Geſell⸗ ſchaft verlebte, ihr Bild meinem Herzen immer tiefer ein, und lernte mit einem Male drei fürchterliche Feinde meiner Ruhe kennen: Liebe, Eiferſucht und Selbſtverachtung.

Richard, von einem für mich ſo kränkenden Verdacht himmelweit entfernt, führte unaufhörlich das engelſchöne,

das entzückende Weib in meinen Weg. Er liebte uns beide

ſo hoch, und wollte, daß auch zwiſchen ſeinem Freunde und ſeiner Gattin eine vertraute Freundſchaft Statt fin⸗ den ſollte.

Aund mein boſer Geiſt ließ es auch zu, daß Leopol⸗ dine hierin mit Richard übereinſtimmen ſollte. Je mehr ich auswich, um ſo eifriger ſuchte ſie meine Geſellſchaft,