Vermu⸗ r Weh⸗
ir find einander n zu ge⸗ von uns, eund be⸗ genblicke nur die es einen chſel des nicht im Biſt eine ia ſogar
önes und ng, wie zurde be⸗ nerei und nur zwei h vereint
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halten, mag nun die Wiedervereinigung hier unten oder dort oben geſchehen.
„Richard war abgereiſ't.
„Doch das heilige Gefühl der Freundſchaft gleicht nicht dem Gefühle der Liebe, der wilden und ſtürmenden, welche uns ſo in uns ſelbſt verſenkt, daß wir alles andere außer uns vergeſſen. ie Liebe verdunkelt unſern Begriff wirrt unſern Blick und wirft uns
und Gerechtigkeit: gen iſt die Liebe oft
über deren Wohl ich zu wachen hatte, verſchwanden einige Wochen. Ein froher und angenehmer Briefwechſel ließ uns die wehmuthsvolle Abſchiedsſtunde vergeſſen. Doch plötzlich trat ein langes Stillſchweigen von Seiten Richard's ein und ſetzte mich in große Unruhe. Schon glaubte ich, daß unſere ſchlimmen Ahnungen Frucht getragen hätten, ich glaubte, er wäre krank, und ſchon war ich vollkommen entſchloſſen, zu reiſen, als ich endlich einen Brief erhielt, aber einen Brief, der einen höchſt peinigenden Eindruck auf mich machte. Jede Reihe in demſelben— ich muß es geſtehen— hauchte meiner Seele das erſte niedrige Gefuͤhl ein, welches ich bisher gehegt hatte: dieſes Ge⸗ fühl war der Neid. Ich hatte geglaubt, Richard würde, ſo lange er von mir getrennt wäre, in keinem Verhält⸗ niſſe des Lebens ein ungemiſchtes Glück ſchmecken können, und dennoch war dieſer Brief, in welchem er geſtand, daß er während des Laufes eines ganzen Monates die Freund⸗ ſchaft vor der Liebe vergeſſen hätte, von eiuem ſolchen Seligkeitsrauſche durchweht, daß ich nicht bezweifelte, er würde nun wenigſtens eine Zeitlang vollkommen glücklich leben koͤnnene ich mochte nahe oder feyne ſein.
Der Einſiedler zc. II.
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