Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1846)
Entstehung
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Nun Gott ſei gelobt und gedankt, daß Sie nur ein wenig reden wollen! Da bin ich zufrieden, da ſoll alles ſchon wieder gut werden! Zu einem Anfange bekenne ich, daß es in keinem Alter Recht iſt, obgleich es ſich in einer wirklich muntern Geſellſchaft wohl vertheidigen laſſen kann, wenn man nicht ſo genau erwägt, was man tragen kann. Aber ſehe Sie, Frau Stormbom! ich bin noch in meinem Leben nicht in einem ſo verwünſchten Zuſtande geweſen, alſo konnte ich es auch unmöglich verſtehen, mich in Acht zu nehmen. Jetzt verſtehe ich's und werde mich auch in Acht nehmen; darauf können Sie ſich verlaſſen! Ein anderes Verſprechen weder will noch kann ich geben; denn iſt nicht der Vorſatz hinreichend, einen klugen Menſchen zurück zu halten, ſo helfen keine Gelübde... Was nun das andere von meinem ſchlimmen Rauſche betrifft, ſo bin ich ſelbſt traurig, daß meine Seele und mein Charakter ſo unbändig ſind. Doch ſo wahr ich Georg Letsler heiße, ich will Herr darüber werden! Und ſchon oft bin ich Herr darüber geworden und werde es wohl in der Zukunft noch mehr werden. Nun, liebe Frau Stormbom! laſſen Sie alles wieder gut ſein! Es bleibt mir ja in dieſer meiner zweiten Heimath nur noch eine ſo kurze Zeit übrig, daß ich mich herzlich betrüben würde, wenn ich in vollem Ernſte das mütterliche Wohlwollen verloren hätte, deſſen ich mich bisher zu erfreuen gehabt habe.

Jetzt war Frau Rebecca in ihrem Innerſten ergriffen. Sie reichte Georg ihre Hand und ſagte:Mein lieber junger Herr! wir wären keine Chriſten, wenn nicht der Eine mit den Fehlern des Andern Nachſicht haben wollte! Auch ich war vielleicht geſtern Abend nicht ganz klug aber man iſt leider nicht immer im Stande, zu ſehen, wel⸗ ches das Rechte iſt. Freunde bleiben wir dennoch für im⸗ mer; darauf verlaſſe Er ſich!

Meinen herzlichſten Dank für die Worte, meine gute Frau Stormbom! Sie nehmen mir eine ſchwere Bürde vom Herzen. Ich glaube zwar nicht, daß ich mich weni⸗