eher aus als wollte es Sturm werden. Ich bin froh, daß ich in Lee gekommen bin, ehe er losbricht!“
„Ich wünſche, ich könnte das ebenfalls ſagen! Aber weißt Du was, Onkel? ich vertraue auf Gott und gehe hinein. Es iſt beſſer, der Gefahr entgegen zu gehen, als ihr aus dem Wege zu ſchleichen. Frau Stormbom hat ein zu gutes Herz, als daß ſie nicht wieder gut werden ſollte!“
Und obgleich der Alte zweifelnd den Kopf ſchüttelte, ſo ging Georg dennoch in das gemeinſchaftliche Zimmer, wo Frau Rebeeca ſaß und ſpann, ſo daß ſie weder zu hoö⸗ ren noch zu ſehen ſchien.
„Guten Morgen, beſte Frau Stormbom!“ Georg verbeugte ſich tief.
Eine ſteife Bewegung des Nackens war die Antwort auf den Gruß.
„Beſte, liebſte Frau Stormbom!“ bat er mit der herzlichſten Stimme, und Georg's Stimme beſaß eine verführeriſche Beredtſamkeit, wenn er ſich ihrer recht he⸗ dienen wollte,„allerbeſte Frau Stormbom! ſoll ich hier wie ein gezüchtigter Schulknabe ſtehen? Ich weiß, daß ich mich geſtern Abend dumm und ungeſchickt aufführte; nun aber bitte ich auf das herzlichſte um Verzeihung. Sagen Sie nun etwas! ſchwänzen Sie mich tüchtig auf, doch ſein Sie nicht boͤſe!“
„Ich bin nicht böſe, aber ich bin betrübt!“ erwiederte Frau Rebecca ohne aufzublicken.
„Immer ſchlimmer und ſchlimmer! Frau Stormboml Sie dürfen um meinetwillen nicht betrübt ſein; ich ver⸗ ſichere Sie, das halte ich nicht aus!“
„Ich bin eben nicht betrübt, daß Er in... ja in — ja gerade ſo— ſich gegen mich verging, obgleich ich alt bin und noch obendrein Seine gute Wirthin; ſondern ich bin betrübt, daß er, ein ſo junger Menſch oder Jüng⸗ ling oder Mann oder wie ich's nennen ſoll, ſo viel trank und dann einen ſo ſchlimmen Rauſch hatte.“
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