ſtige Abend, alten hatte, o viele mun⸗ eſpiegelt und war ein ſo ſo luſtig, ſo dch nie einen
ft: die Waſ⸗ Spottreden diger Eigen⸗ ollte ſich vor
ehr unbehag⸗ Sinnen gewe⸗
nie bin ich den!“ Jetzt liche Mutter. Zenn er ihr fürchtete ja ſo herzlich,
ſuchung den⸗ ſch wurde ſo wie es zu⸗ arthe Wirthin mich hier ſo
r mit einer erden ſollte. Bette; und in Kopf zur
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Thür hinaus, um zu lauſchen, ob der alte Stormbom ſich in ſeinem Zimmer rührte. Doch Alles war ſtill: entwe⸗ der war Onkel Stormbom nicht da, oder auch ſaß er ſtill mit ſeiner Segeltuchnadel in der Hand und ſuchte ſeinen Schaden wieder gut zu machen, um auf dieſe Weiſe die Alte zu verſöhnen.
„Bambus⸗Olle kommt heute gewiß nicht aus ſeinem Arreſt!“ dachte Georg, und konnte nicht umhin, bei der Vorſtellung der ſehnſuchtsvollen Blicke, die der Alte auf die Kiſte werfen mochte, zu lächeln.
Endlich faßte er Muth, öffnete die Thür und trat bei ſeinem ehemaligen Vorgeſetzten ein.
Stormbom ſaß mit dem Pfriemen in der Hand vor einer großen Rolle Segeltuch und ſah ganz gottesjämmer⸗ lich aus. Er machte eine Bewegung mit der Hand, daß Georg kein Geräuſch machen ſollte.
„Iſt Frau Stormbom nicht auf dem Markte, Onkel?“
„Schon wieder zu Hauſe— Du Schelm! Was haſt Du uns eingekocht! Ich glaubte, ich hätte Dir die Su⸗ bordination beſſer eingeprügelt. Weißt Du denn nicht, daß hier auf dem Lande Rebecca meine Schute comman⸗ dirt? und wenn ſie den Capitain commandirt, ſo ſoll wohl die Beſatzung mit einberechnet ſein?“
„Aber, liebſter Onkel! ich verging mich wohl nicht?“
„Nicht?— was nennſt Du denn gegen Ordre han⸗ deln? Sie wollte, Du ſollteſt im Hafen vor Anker gehen, und Du wollteſt hinaus und kreuzen, und dabei warſt Du ſo halsſtarrig, daß noch auf keinem Schiffe eine ärgere Meuterei geweſen iſt.“
„Aber, lieber Onkel! wie ſieht heute Morgen das Land aus?“
„Nebel mit Schneegeſtöber, widriger Wind!“
„Wir wollen hoffen, daß er bald umgeht! Ein be⸗ wölkter Morgen, das weißt Du ſelbſt, kann einen klaren Tag machen.“
„Glaube nicht, daß es geſchieht, mein Junge! Sieht


