15
ponne zu Georg wieder neben Carolus und deutete auf einige lange
n Kiſten weiße Gebäude, die ſich längs der Küſte erſtreckten. 1 ſchien„Die da am weſtlichen Strande— ja, ſieht Herr
ge ihres Georg, das iſt Horten. Das iſt eine merkwürdige Stelle:
dm Ga 8 dort legen die Norweger Schiffswerfte und Docken anz je je zu⸗ ſo nennt man ſolche Stellen, wo ſie die Schiffe hinein⸗ bringen, wenn ſie ausgebeſſert werden ſollen, und künftig eorg mit denken ſie ihre ganze Flotte dort zu ſtationiren— doch 5 zu ihr damit geht's wohl noch nicht ſo geſchwind. Auf der Her⸗ Sahſt reiſe nach Drammen hatten wir mehre Bohuslänninger nte nur,. mit, welche auf Horten Arbeit nehmen wollten„ denn dort ich ge⸗ wird ein viel größeres T agelohn bezahlt, als bei uns, und n haben, ich kenne viele arme Teufel, die ſo ganz ohne Geld dort⸗ 7 hin reiſ'ten, daß ſie kaum einen Biſſen zu eſſen bezahlen „ fragte konnten„und als ſie nach einigen Jahren zurückkamen, ſo ſchwachen hatten ſie ganze drei oder vierhundert Reichsthaler im 3 Taſchenbuche!“ vegen der 3„Es iſt recht gut zu wiſſen, wo Einer ſo viel Geld er flott zu verdienen kann!“ meinte Georg ganz bedächtig und richtete n anderes den Blich auf Horten. 1. 36 5 1„Vielleicht hat der kleine Herr Luſt, ſich dorthin zu . weh begeben und zu verſuchen?“ fragte Carolus ſcherzend. ſſcch von„Das würde ſich juſt paſſen für einen ſo feinen Herren⸗
0 17 l gerathen ſohn!
ſo unar⸗„Ich bin kein feiner Herrenſohn!“ entgegnete Georg Du die verdrießlich und warf einen trotzigen Blick auf Carolus. Gott ver⸗„Und wenn Du glaubſt, daß ich nicht ſtark genug bin zur
Arbeit, ſo ſieh hier mit eigenen Auc en, ob i z ein ſchwa⸗ Wich in 14 d genl,) cher Wicht bin!“ ch Vorten und er Licht bin
gen Blicke, 1 Mit dieſen Worten ergriff er einen ziemlich großen m Stücke und ſchweren Stein, der auf dem Verdecke lag, und ſchwang war, eine ihn über ſeinen Kopf.—.“ 3 zu werden, Das war, mein Leib und Seel! ein richtiger Kerls⸗ er Gegen⸗ griff, von dem Herr Georg große Ehre hat!⸗ vermeinte R 4 Carolus mit dem Ausdrucke des Beifalles in Stimme und
frage ſtand Geberde.


