Frau Letsler hatte, um ſich gegen die Sonne zu ſchützen, Georg's Platz zwiſchen den beiden großen Kiſten eingenommen. Sie hatte ein Buch in der Hand, ſchien ſich jedoch mehr mit dem Studiren der Geſichtszüge ihres Mannes zu beſchäftigen(ein Buch, zu deſſen letztem Ca⸗ pitel ſie nie kam), als mit den Blättern, die ſie je zu⸗ weilen gedankenvoll umwendete.
An dem düſteren Vater vorbei ſchlich ſich Georg mit leichten Schritten zu der holden Mutter, und ſich zu ihr hinabbeugend flüſterte er mit brennenden Wangen:„Sahſt Du, wie ich das ganze Boot regierte? denke nur, ich hätte es auf den Grund ſetzen können, wenn ich ge⸗ wollt hätte; und das würde ich auch gethan haben, Mutter! wenn Du nicht mit geweſen wäreſt.“
„Warum denn das, Du kleiner Wilder?“ fragte Nicoline und blickte den Knaben mit einem ſchwachen Lächeln an.
„Wenn aus keinem andern Grunde, ſo wegen der vielen Mühe, die wir haben würden, um wieder flott zu werden. Ja, ich will wetten, das wäre hier ein anderes Leben und ein anderes Gelaufe geworden, als jetzt.“
„Ach, Du unvernünftiges Kind!“ ſeufzte ſie weh⸗ müthig;„Du weißt ſo wenig, was es heißt, ſich von einer Untiefe loszuarbeiten, auf die man einmal gerathen iſt! Doch, Georg, auf keinen Fall darfſt Du ſo unar⸗
tige Gedanken haben auf keinen Fall darfſt Du die Gefahr ſelbſt heraufbeſchwören; denn das hieße Gott ver⸗ ſuchen.“
Ein wenig entmuthigt von den ſtrafenden Worten und
dem dieſelben begleitenden ungewöhnlich ſtrengen Blicke,
ſetzte ſich Georg ganz ſtill und begann an einem Stücke Holz zu ſchnitzeln, welches ſichtbarlich beſtimmt war, eine Nachahmung eines Bootes uoder etwas ähnliches zu werden, und dieſe Arbeit ſetzte er eifrig fort, bis ein neuer Gegen⸗ ſtand ſeine Aufmerkſamkeit auf ſich zog.
„Was ſind das für Häuſer?“ Mit dieſer Frage ſtand
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