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Er findet nicht immer ein Todtengerippe, hinter dem Er Verſteckens ſpielen kann, und ſolch einen guten Freund wie mich ſchon gar nicht wieder. Merk' Er ſich das, und wenn er dann und wann vom alten Deſſauer ſpricht, laſſe Er ihn nicht etwa Gaſſe laufen. Er verſteht mich wohl, Er Neunhäutiger?“
„Durchlaucht, ſind meine Angelegenheiten geordnet, glaube ich durch einen Beſuch mit Frau und Kind den beſten Beweis ablegen zu können, daß ich treu zu meiner Fahne und zu Eurer Durchlaucht halte.“
„Komme Er, aber ſchiebe Er's nicht zu lange auf, ſonſt könnte mich vielleicht ein Anderer eher be⸗ ſuchen.“
Es war gegen Ende Januar des Jahres 1746, als Graf Fortunatus Almeslo, an ſeinem Arm ſeine Gemahlin führend und an der Hand ſeinen kleinen Fortunatus in ſein Vaterhaus eintrat. Die alten Diener waren faſt ſämmtlich aus dem Dienſte des gräflichen Hauſes entfernt worden, die neuen kannten den Sohn deſſelben nicht, ſie wollten ihm das Weiter⸗ gehen verwehren; aber als er ſeinen Namen genannt, wichen ſie beſtürzt zurück, nur einer ſagte:„Der gnä⸗ dige Herr Graf Vater befindet ſich am Sterbebett der gnädigen Frau Gräfin.“
„Deſto beſſer, führe Er uns.“


