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ohne Umſtände mit ſchwerem Kolbenſchlage eine Schrank⸗ thür zertrümmerte, entgegentrat, um ihn an der räube⸗ riſchen That zu verhindern, hatte er ihr mit dem Kolben einen heftigen Stoß vor die Bruſt gegeben, daß ſie zu Boden ſtürzte. Das Geſchrei von Frau Doris Schomer und Frau Melchior drang zum Glück einem am Hauſe vorüberreitenden deutſchen Offizier ins Ohr, der, jeden⸗ falls ahnend, daß ein Bubenſtück von einem oder mehreren dieſes kroatiſchen Gelichters da oben vollführt werde, vom Pferde ſprang, ſeinem Knecht den Zügel zuwarf und in das Obergeſchoß hinaufſtürmte. Das plötzliche Erſcheinen des Offiziers machte den kroatiſchen Unhold erſtarren. Es bedurfte nur weniger Worte, um den Helfer von dem zu unterrichten, was geſchehen, und ein ſcharfer Säbelhieb fuhr dem Plünderungsluſtigen ſo hart am Kopfe vorüber, daß ein Theil des Ohres wie ein Stück loſes Leder herunterhing und eine breite Blutſpur ſich über Schulter und Bruſt des Elenden ergoß, der ſchreiend vor Schmerz dem Hauſe entrann.
Als Almer, welcher in der Stadt in der Bibliothek geweſen war, nach Hauſe kam, fand er ſeine Gemahlin im Bett liegen; der heftige Stoß mit dem Musketen⸗ kolben hatte ihr arge Schmerzen auf dieſer Stelle zu⸗ gezogen, ſie vermochte kaum zu athmen. In Verbin⸗ dung mit der Angſt, welche Marie an dieſem Tage,


