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Fünftes Kapitel.
Es war am achtzehnten December, als König Friedrich, an ſeiner Seite der alte Deſſauer in Feld⸗ marſchallsuniform, ſeinen Einzug in Dresden hielt. Die Oeſterreicher und Sachſen hatten ſich nach der blutigen Entſcheidung bei Keſſelsdorf ins Gebirge gezogen, nach⸗ dem die zu den erſtern gehörenden Kroaten ihre kind⸗ liche Neigung, Alles zu nehmen, was ihnen gefiel, vor ihrem Abzuge aus der Hauptſtadt Sachſens noch be⸗ friedigt hatten. Beſonders hatten die Gegend ums Feldſchlößchen und der Poppitz viel unter der Raubluſt dieſer halbciviliſirten Schaaren gelitten. In manchen Häuſern hatten ſie auch rohe Gewaltthaten verübt.
So war es der Frau BiWübliothekaraſſiſtent Almer traurig ergangen. Als ſie einem Rottmeiſter, welcher


