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ſein, er wurde auf gewaltſame Weiſe dazu gepreßt. Das Erzwungene hat nie im Leben feſt bindende Kraft, nur der freie Entſchluß. Ich will durchaus nicht zwei⸗ feln, daß Seine Durchlaucht ſofort von einer Beſtra⸗ fung der raſchen That des Grenadiers Alm an dem Menſchenquäler, dem Unhold von Korporal, abſtehen würde, ſobald ihm des Grafen Stand und Name be⸗ kannt würde, dafür träfe ihn jedoch unter allen Um⸗ ſtänden ein anderes Loos, das nicht minder entſetzlich wäre. Wie Seiner Durchlaucht Intentionen für das Haus Habsburg⸗Lothringen ſtehen— die gnädigſte Frau wiſſen, was ich meine— ſo würde des Aermſten Auslieferung an Oeſterreich ganz ſicher erfolgen und dies dürfte unter den jetzigen Verhältniſſen, wof der Kai⸗ ſerin Majeſtät die gerechteſte Urſache hat, auf den ſchle⸗ ſiſchen Großadel wegen ſeiner treuloſen politiſchen Wandlung in Bezug auf den neuen Herrn von Schle⸗ ſien, den König von Preußen, erbittert zu ſein, von den unglücklichſten Folgen für den Grafen werden. An ihm würde man die Sünde der Begeiſterung des ſchleſiſchen Adels für Preußen mit aller Härte rächen. Uebrigens habe ich im Intereſſe des Unglücklichen Ihnen eine Nachricht mitzutheilen, die ich vor kaum einer Stunde von einem meiner Breslauer Freunde erhielt. Graf Fortunatus iſt nicht zum Mörder ſeines


