Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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einem Jahre dort. Kind dort exiſtire!

In Faulbrück, einem aus drei Theilen, Ober⸗, Mittel⸗ und Nieder⸗Faulbrück, beſtehenden Dorfe von

Hätte ich ahnen können, daß mein

vors

e, ja beinahe anderthalbtauſend Seelen, fand ich ganz un⸗ 2 erwarteterweiſe Arbeit in einer der dort neuange⸗ habe. 3. mir legten Gerbereien und hielt mich über vier Monate einen da auf. Ich wurde auch im Meierhofe bekannt, den Beſitz ich in der letzten Zeit Sonn⸗ und Feiertags beſuchte, Beſitz ehurt denn ich lernte den alten Meier kennen, der an mr V wird Gefallen gefunden, und bei dieſen Beſuchen auch ſeine fgabe Tochter, eine Wittwe, die in früherer Zeit, wie ich von je es ihrem Bater hörte, mit ihremn Manne in Dienſten der eihen. nunmehrigen Frau Gräfin geſtanden hatte. Wer's nicht gewußt hätte, würde haben glauben müſſen, das Knäb⸗ hin⸗ lein jei ihr eigenes mit ſolcher Sorgfalt pflegte ſie es, r ein und ich kann mir nicht denken, daß eine wirkliche Mut⸗ . ter mehr Liebe zu ihrem Kinde haben könne, als Frau ichs Melchior für das fremde Kind zeigte. Und daß ſie Furcht haben müſſe, man könne es ihr bei Nacht, wenn amen ſie ſchliefe, mit Liſt oder mit Gewalt entreißen, entnahm ich daraus, daß ſie, wenn ich abends aufbrach, um zurück üͤchſte nach dem Dorfe zu gehen, einen der beiden Kettenhunde Wui in ihre Schlafkammer rief. In eines ſolchen Wächters bor Schutz konnte ſie allerdings ruhig ſchlafen.