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Fortunatus wünſchte etwas über das Kind von ihm zu erfahren.
„Das wird ſchwer ſein“, ſagte Barthel lachend. „Die Kinder in dem Alter ſehen einander alle ſo ähn⸗ lich, daß man ſie verwechſeln könnte, ohne es ſelbſt zu wiſſen. Es war ein hübſches Kindchen, das ſeine klei⸗ nen, durchſichtigen Fingerchen viel beſah und, wenn abends die brennende Lampe in die Stube gebracht wurde, fürs Leben gern in die Flamme gegriffen hätte. Eins hat mir aber beſonders an dem kleinen Kerlchen gefallen: er war kein Schreihals und nichts Weiner⸗ liches und Zerriges an ihm. Er machte ſich gern mit mir zu ſchaffen und hatte große Freude an dem Zap⸗ pelmann, den ich von einem Hauſirer für ihn gekauft hatte.“
Dieſer Abend war für Fortunatus ein ganz beſon⸗ ders aufregender. Er hatte eine Trauer⸗ und eine Freudenbotſchaft zugleich empfangen. Erſt gegen Mor⸗ gen ſchloß ihm der Schlaf die Augen, um glücklichen Träumen Zutritt zu ſeiner Seele zu laſſen.
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