Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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mit dem Königsberger Sachwalter in Briefwechſel zu treten, um den es ihm ganz beſonders zu thun war. Freilich ſchauderte ihn der Gedanke an, ein armſeliger Fuhrknecht ſein zu ſollen, allein es blieb ihm zuletzt nichts Anderes übrig, als dieſes Anerbieten zu er⸗ greifen.

In welche ſeltſame Lage hatte ihn das Schickſal gebracht! Unter andern Umſtänden würde er hier hoch⸗ ſtehende, mächtige Freunde gefunden haben. Vom Hof⸗ lager zu Bubainen ſher kannte er den Deſſauer Erb⸗ prinzen, deſſen Gemahlin und Schweſtern. Jetzt als Flüchtling durfte er es nicht wagen, ſich ihnen vorzu⸗ ſtellen, die Metamorphoſe ſeines äußern Menſchen war

zu abſchreckend, und konnte es nicht leicht möglich ſein,

daß man ihn, den Mörder, an die kaiſerliche Regierung auslieferte? Im günſtigſten Falle wurde er war es nicht leicht denkbar, daß man ſich, unterrichtet von der durch ihn veranlaßten blutigen Kataſtrophe im Luſt⸗ ſchloſſe Laxenburg, ſcheute, ſich ſeiner anzunehmen? vielleicht mit einem reichlichen Almoſen abgeſpeiſt, damit man ſich ſeiner nur ſchnell entledigte. Der Gedanke em⸗ pörte ihn weit mehr als der ihm einzig übrig bleibende Ausweg, ſich als Fuhrknecht zu denken, und er entſchied ſich dafür, das Anerbieten des Leipziger Frachters an⸗ zunehmen.