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Dieſer arme Wanderer erlebte oft Stunden, wo er ſich den Tod wünſchte, denn auf was hatte er noch zu hoffen? Jetzt ſchon bitterer Armuth verfallen, denn ſeine nur aus wenigen Groſchen beſtehende Baarſchaft zwang ihn zur ſchmerzlichſten Entbehrung jeder in ſolcher Witterung nöthigen Stärkung, ſah er einer ihn häßlich angrinſenden Zukunft entgegen, in der ihm dann auch noch das Wenige fehlen werde, was er jetzt noch für ſeinen Lebensunterhalt aufwenden konnte. Indeß kam unerwartet eine Hülfe.
Er traf mit dem Fuhrmann zuſammen, der Güter als Rückfracht von Stettin nach Leipzig geladen hatte, und die Nothwendigkeit, einen Beiſtand für ſeinen krank gewordenen Sohn zu haben, bewog den Frachter, For⸗ tunatus bei ſich zu behalten.
Als letzterer allein in der Gaſtſtube zum Hecht ſaß, gab er ſich dem Nachdenken über ſeine troſtloſe Lage hin, und der Vorſchlag des gutmüthigen Frachters, bei ihm als Knecht zu bleiben, beſchäftigte ihn außeror⸗ dentlich. Wenn auch keine angenehme, ſo war es doch immer eine Ausſicht, dem Verhungern zu entgehen. Die Zukunft war ihm ſo ganz und gar verſchloſſen, daß er auch nicht mit der geringſten Hoffnung auf irgend ein ihm beſſer zuſagendes Unterkommen rechnen durfte. Und er gewann ja dadurch die Möglichkeit,


