Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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ren nahen ſieht. Dieſe ſichtbare Niederſchmetterung des lebensluſtigen Cavaliers ſteigerte ſich mit jeder Se⸗ kunde unter der übermächtigen Gewalt des vernichtenden Blickes, den Fortunatus auf ihm haften ließ, und doch war er nicht im Stande, ſeine Augen von ihm abzu⸗ wenden. Schreck und jener natürliche Inſtinkt, der ſelbſt im letzten Augenblicke gleichſam noch auf der Lauer ſteht, eine mögliche Rettung zu erſpähen, miſchten ſich in ſei⸗ nem ſtieren Auge zum Ausdruck des Entſetzens. Verworfener! Du zitterſt? Deine Schurkenſeele, Mörder, iſt erſchrocken, daß Todte ihre Gräber ver⸗ laſſen, um Dich zur Rechenſchaft zu ziehen für Deine Verbrechen? Auf die Kniee nieder, feige Canaille! Auf die Kniee, ſage ich! Jetzt halte ich Gericht über Dich. Der Baron ſank unwillkürlich auf die Kniee nieder. Du haſt Deinen letzten Tag am Hofe hier erlebt, redete Fortunutus weiter.Mit Schimpf und Schande ſollſt Du ihn verlaſſen, Deine Mutter ſoll Freude haben an ihrem würdigen Sprößling, den ich vor dem Kaiſer und dem ganzen Hof als Schandfleck der Ehrloſigkeit an den Pranger zu ſtellen entſchloſſen bin. Pfui über Dich Auswurf! In den ſtarren, bewegungslos ſcheinenden Zügen des Barons gab ſich ein leichtes Zucken kund. Es war ein Aufathmen aus dem Banne der Angſt. In For⸗