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Unbemerkt war Fortunatus aus dem Städtchen Laxenburg ins Luſtſchloß gekommen. Niemand hatte ihn beim Eintritt ins Schloß angehalten, ſeine feine Kleidung ließ vermuthen, daß er ein fremder Ca⸗ valier ſei; die kaiſerlichen Hatſchiere verſtanden ſich auf den Unterſchied zwiſchen einem feſt auftreten⸗ den Edelmann und einem höklichſt ſich an ihnen vorbei drücken wollenden Bürger trefflichſt, um kei⸗ nen Verſtoß in dieſer Beziehung zu begehen.
„Euer Gnaden ſuchen?“ fragte ihn ein Lakai, als er bemerkte, daß Fortunatus unſchlüſſig war, nach wel⸗ cher Richtung er ſich zu den Vorzimmern der Kaiſerin Majeſtät wenden müſſe.
„Baron Warkotſch, Cavalier bei Ihrer Majeſtät der Kaiſerin.“
„Ganz recht“, lautete die Antwort.„Haben Euer Gnaden die Gnade, den Gang da links ge⸗ radeaus zu gehen. Die letzte Thür rechts neben der Stiege iſt für die die Jour habenden Herren Cava⸗ liere. Sie finden den Herrn Baron ganz gewiß da⸗ ſelbſt.“
Dieſer Weiſung zufolge ſchritt Fortunatus den ihm bezeichneten Gang entlang und hatte bald die letzte Thür rechts erreicht, als dieſe geöffnet wurde und mehrere Cavaliere eiligſt heraustraten. Erſtaunt, einen
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