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er jetzt, nachdem ſein Stiefbruder auf Nimmerwieder⸗ kommen im Armen⸗Seelen⸗Tümpel beſorgt war, die Ausſicht hatte, früher oder ſpäter deſſen fette Erbſchaft oder mindeſtens einen Theil derſelben an ſich fallen zu ſehen? Er kannte die Thätigkeit ſeiner gnädigen Mama in dieſer Beziehung und nebenbei fühlte er ſich voll⸗ kommen ruhig über die Möglichkeit, daß irgend Jemand mit Beſtimmtheit behaupten könne, Fortunatus ſei in Wien anweſend geweſen. Hatte ihm dieſer doch in ſei⸗ ner Ehrlichkeit und Freude, ſeine Gemahlin wiederſehen zu ſollen, vertraut, daß er unter einem fremden Namen in dem von ihm bezeichneten Gaſthofe abgeſtiegen ſei. Wer wußte alſo von deſſen Hierſein? Niemand.
Um elf Uhr erſchien in der Regel der Kaiſer, von ſeiner Gemahlin, zuweilen auch von ſeiner Tochter, der Großherzogin von Toscana, Maria Thereſia, und deren Gemahl Franz begleitet, um eine Promenadenfahrt im Park zu machen. Das hohe und niedere Gefolge der allerhöchſten Herrſchaften ſammelte ſich zu dieſer Stunde ordnungsgemäß in der Schloßhalle, um mittels Wagen den nachfolgenden Zug zu bilden. Die Läufer in ihren bunten Jacken ſtanden harrend am Thore. Ohne luxu⸗ riöſes Ceremoniel ließen ſich der Kaiſer oder die Mit⸗ glieder der kaiſerlichen Familie nie außerhalb ihrer Hofburg oder Luſtſchlöſſer ſehen.


