Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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daß Baron von Warkotſch mit dem Hofe am vorher⸗ gehenden Tage dahin übergeſiedelt ſei. Fortunatus hatte den Entſchluß gefaßt, den Baron öffentlich vor dem ganzen Hofe als Verbrecher zu entlarven, und um für jeden Fall gegen ihn geſichert zu ſein, führte er ein geladenes Piſtol bei ſich.

Man hatte den Baron nie ſo heiter geſehen als in dieſen Tagen, die Cavaliere waren einſtimmig in dem Lobe, der Warkotſch befinde ſich in roſigſtem Humor. Sie wußten freilich nicht, daß er volle Urſache dazu hatte.

Am Morgen deſſelben Tages, in deſſen Nachmittags⸗ ſtunden Fortunatus zu ihm kam, hatte er durch einen Eilboten von ſeiner Mutter, der Gräfin, Nachricht er⸗ halten, was nach der Wiederkehr ſeines Stiefbruders von der Tappenburg im Grafenhauſe zu Breslau vorgegangen ſei und wie ſie nur von Glück ſagen könne, nicht von ihm niedergeſtoßen worden zu ſein. An dieſe Nachricht knüpfte ſie die Beſorgniß, daß der zur Rache Geneigte auch ihn zur Rechenſchaft für die That ziehen dürfe, er möge ſich vorbereiten für dieſen Fall. Wie der Baron dieſer mütterlichen Weiſung ent⸗ ſprochen, iſt bereits erzählt, und da Alles ſo gut und geräuſchlos von ſtatten gegangen, hatte Herr von War⸗ kotſch ſicher auch den größten Anlaß zur Heiterkeit. Wie ſollte es ihn nicht ganz zufrieden ſtellen, daß