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dicken Wolldecke und einem trockenen Hemd ſeines Aſyl⸗ gebers ausgeſtattet, ſchnell in einen feſten Schlaf verfiel. Indeß das Furchtbare, was er erlebt, hatte einen zu tiefen Eindruck auf ſeinen Körper gemacht, er fühlte ſich am nächſten Morgen in einen fieberiſchen Zuſtand und einen Schwindel verſetzt, der ihm nicht erlaubte aufzuſtehen. In den Bewohnern des einſamen Wald⸗ hauſes, die aus Schnitt und Stoff ſeiner zum Trocknen aufgehängten Kleidung die Ueberzeugung geſchöpft hatten, daß ihr Schützling ein Mann aus höherem Stande ſein müſſe, fand er die aufmerkſamſten, beſorg⸗ teſten Helfer, und ſo geſchah es, daß er vier Tage bei ihnen zubrachte; am fünften kehrte er noch vor Tages⸗ anbruch von ſeinem Wirth durch den Praterwald ge⸗ führt in die Stadt zurück.
Der Gaſthofsbeſitzer, bei dem er, in Wien angekom⸗ men, abſtieg, erklärte, überraſcht, ihn wiederzuſehen, ihm ohne Hehl, daß er ihn als einen ſpurlos Ver⸗ ſchollenen angeſehen habe, denn es ſei eben keine Un⸗ möglichkeit, in Wien oder Umgegend gelegentlich ums Leben zu kommen, wenn man daſelbſt fremd ſei und unvorſichtigerweiſe habe Geld blicken laſſen.
Wenige Stunden ſpäter befand ſich Fortunatus auf dem Wege nach dem kaiſerlichen Luſtſchloſſe Laxenburg. Mittels eingezogener Erkundigung hatte er erfahren,


