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daß zwar die kaiſerliche Reſidenz ſicherer wurde, deren Umgegend aber gewiſſermaßen noch mehr in Verruf kam, denn Straßenräuberei und Mord machten viel von ſich reden. Daraus erklärte ſich die Abneigung des Wald⸗ wärters, einem ihm ganz fremden Mann in ſeinem jeder nachbarlichen Hülfe ſo entlegenen Hauſe ein Unter⸗ kommen zu geben.
Der Anblick des vor Kälte in ſeiner durchnäß⸗ ten Kleidung heftig Zitternden machte die Frau weichherzig, dabei ſah man zugleich, daß der um Auf⸗ nahme Bittende ein ſogar feingekleideter Mann ſei, und ſeine Ausſage, er ſei auf einer Waſſerpartie mit ihm unbekannten Herren in einen Streit gerathen, welcher, da ſie vom Weingenuß aufgeregt geweſen, damit ge⸗ endigt, daß man ihn über Bord geſtürzt und er nur mühſam das Leben gerettet habe, klang wahr⸗ ſcheinlich genug, ihm für dieſe Nacht ein Aſyl zu be⸗ willigen, daß heißt ein gutes Strohlager. Der Um⸗ ſtand, daß er, als er ſich ſeiner naſſen Kleider ent⸗ ledigte, aus einer Börſe einige Silbergulden nahm und ſie dem Waldwärter für deſſen Kinder gab, erwarb ihm ſchnell deſſen Zuneigung und Fürſorge.
Die körperliche tödtliche Abſpannung überwog die geiſtige Erregung ſo ſehr, daß Fortunatus, mit einer
Ganzen wohlthätige Maßregel hatte jedoch die Folge,


