198
ein, denn in dieſer Grafſchaft befand ſich der dritte Almeslo'ſche Grundbeſitz, Hartau, mit ſeinen Waſſer⸗, Bret⸗, Walk⸗ und Papiermühlen, ſeinen Glasſchleife⸗ reien und Bleichen.
Auch dort war keine Spur des alten Harbich zu entdecken und der fragliche Oberförſter⸗Adjunct, ſein Sohn, befand ſich in dienſtlichen Geſchäften auf der Re iſe nach Breslau.
Fortunatus ſetzte unverweilt ſeine Reiſe nach Wien fort und war froh, als er nach ſeiner Ankunft daſelbſt auf ſeine Frage nach ſeinem Stiefbruder, Baron von Warkotſch, die Antwort erhielt, derſelbe ſei anweſend, werde aber in den nächſten Tagen mit der Kaiſerin Hofſtaat nach dem Luſtſchloſſe Laxenburg überſiedeln, wie das althergebrachte Sitte bei Hofe ſei, die Som⸗ mermonate auf dieſem kaiſerlichen Sommerſitze zuzu⸗ bringen. Voll Erwartung, ob hier das Glück ihm günſtig ſein werde, den Schleier von dem finſtern Ge⸗ heimniß zu lüften, das über ſeiner Gemahlin Schickſal gebreitet war, ließ er ſich als ein Freund von Breslau bei dem Baron melden.
Es waren einige Cavaliere zu Beſuch bei dem Baron, deshalb empfing dieſer ihn in einem etwas ab⸗ gelegenen Gemache.
Fortunatus achtete genau auf jeden Zug ſeines


