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nicht mehr zu heilender ſein werde. Freilich lag es außer ihrer Berechnung, daß Fortunatus nur auf ſie allein die Schuld dieſer That werfen und auch nur ſie allein der Gegenſtand ſeiner auflodernden Wuth wer⸗ den könne. Sein Vater hatte das Wort Kloſter nur einmal erwähnt, aber eben darin fand Fortunatus die Ueberzeugung, daß Marie, ſeine Gemahlin, natürlich ohne daß ſein Vater darum wußte, in ein ſolches gebracht worden ſei, und allerdings war dies für ſie ebenſo viel als der Tod ſelbſt, denn jedes Kloſter war ein ungeheurer Steinſarg, der kein ihm einmal verfallenes Leben zurückgab.
Der Glaube an ihr Leben ſchlug ſo tiefe Wurzel in ſeinem Denken, daß er jeden ihn beſchleichenden Zweifel daran für ein unſtatthaftes Phantaſiegebilde hielt, welches er entſchieden von ſich abwies.
Was er beklagte, war die gänzliche Unkenntniß über des alten Harbich Aufenthalt. Ehe er noch in Schweid⸗ nitz den Baron von Oertzen aufſuchte, hatte er incognito auf den, beiden Almeslo'ſchen Gütern Bertelsdorf nnd Faulbrück Erkundigungen nach Harbich angeſtellt, deſſen Sohn er dort als Jäger angeſtellt wußte; indeß letzterer war nicht mehr daſelbſt, man ſagte ihm, er ſei nach Hartau als Adjunct des dortigen greiſen Oberförſters verſetzt worden. Wenn auch die Reiſe durchs Glatziſche nach Wien ein Umweg war, ſo ſchlug Fortunatus denſelben doch


