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heimniſſes gehüllten Ehe öffentlich hervorzutreten und als Ihr Erbe den Namen Almeslo zu beſchimpfen.“
Der Graf Oberſt antwortete nicht auf dieſen ge⸗ gründet ſcheinenden Vorwurf.
Es waltete von da an in dieſer vornehmen Ehe ein unausgeſprochener Zwieſpalt, der nur mühſam durch die glatten Formen der Convenienz verdeckt wurde, bis eine außerordentliche Nachricht von Wien beide Gatten in eine Aufregung ohnegleichen verſetzte.
Fortunatus war ſpurlos aus Breslau verſchwun⸗ den und befand ſich auf der Reiſe nach Wien. Dort wußte er den Vollzieher des Verbrechens an ſeiner Ge⸗ mahlin zu finden und er war feſt entſchloſſen, ihn zum Geſtändniß zu zwingen. Der Ausſpruch ſeiner gnädi⸗ gen Stiefmama, Marie ſei bei der Geburt eines Kindes mit dieſem geſtorben, fand keinen Glauben bei ihm; die Haſt, mit der die ihm Verhaßte denſelben gethan, ließ ihn um ſo mehr daran zweifeln, als er ſich ſagte, daß der Anſtifterin dieſes ſchändlichen Raubes daran liegen mußte, dem Grafen Vater dies einzureden.
Die Gräfin Stiefmama combinirte gewiß nicht un⸗ richtig, wenn ſie annahm, daß Fortunatus, durch dieſe Kunde außer ſich gebracht, gegen ſeinen Vater alle einem Sohne gezogenen Schranken der Ehrerbietung
vergeſſen und der Bruch zwiſchen dieſem und ihm ein
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