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„Es war eine Thorheit von mir, Ihren Rathſchlä⸗ gen zu folgen, und dieſe Thorheit rächt ſich an mir in einer Weiſe, die vielleicht Todtengräberdienſte bei mir thun wird.“
„Aber ich bitte Sie, Graf, häufen Sie doch nicht ſo ſchwere Beſchuldigungen auf mich“, entgegnete ſeine Gemahlin.„Mein Himmeh waren denn meine Rath⸗ ſchläge wirklich ſo verwerflich, daß Sie Reue, darauf eingegangen zu ſein, empfinden müſſen? Es ſcheint mir ganz undenkbar, daß Sie jetzt auf einmal anders als früher die Heirath Ihres Sohnes anſehen können. Ich wenigſtens glaube, daß es für Ihren bisher in aller Reinheit und Ehre prangenden Stammbaum ſicher keine Zierde ſein dürfte, den Namen eines we⸗ gen gemeiner Verbrechen am Galgen Verendeten zu tragen. Auch kann und darf es Ihnen als Katholik nicht gleich ſein, Ihren Sohn in einer ketzeriſchen, alſo vor Gott und den Geſetzen unſerer heiligen, alleinſelig⸗ machenden Kirche ungültigen und einem ſchnöden Con⸗ cubinat gleichſtehenden Ehe lebend zu wiſſen. Darum geſchah, was geſchehen iſt. Seine Beſchuldigung, ich ſei beſtrebt, ihm ſein Erbe zu entreißen, iſt lächerlich. Läge mir ein ſolcher Gedanke nahe, hätte ich wohl an⸗ dere Mittel wählen müſſen, um ihn auszuführen.“ „Ich hätte offen mit meinem Sohn über ſeine ſo


