Teil eines Werkes 
3. Bd. (1868)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

191

entziehen. Deine Ehe war ein Schandfleck für meines Na⸗ mens Ehre, deshalb ſollte die Perſon auch für immer beſeitigt werden. Ein Kloſter

Kein Wort weiter, mein gnädiger Herr Vater! ſchrie Fortunatus.Sie haben gehandelt wie ein Scherge auf Befehl ſeines Herrn, und dieſer, Ihr Herr, iſt Ihre vortreffliche Gemahlin. Ein wahrer Edelmann hätte gegen ein armes wehrloſes Weib keinen Banditen⸗ ſtreich in Anwendung gebracht, wie Sie auf Anrathen dieſer Frau ihn geſchehen ließen, deren einziges Beſtre⸗ ben, ſeit ſie den Fuß in unſer Haus ſetzte, es geweſen iſt, mich bei Ihnen zu verdächtigen, mein Erbe mir zu entreißen, auf welche Art dies auch ſei. Welcher Triumph dieſer Megäre, Sie in ihr Netz zu ziehen, Sie zu einer Handlung zu treiben, welche Sie auf dieſelbe Stufe ehrloſer Gemeinheit herabſetzt, auf der ſie ſich ſelbſt befindet!

Wie? Können Sie dieſe abſcheuliche Beſchimpfung meiner Perſon hören, mein Gemahl, ohne den Wahn⸗ ſinnigen zum Schweigen zu bringen? kreiſchte die Gräfin Stiefmama.Haben Sie keine Diener, die ihn hinauswerfen? Wollen Sie mich noch länger die Ziel⸗ ſcheibe ſeiner Schmähungen ſein laſſen?

Zum Teufel mit Dir, verworfenes Weib! rief Fortunatus außer ſich.Du haſt mein Vaterhaus ent⸗