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unglücklich und brach in Thränen aus, überall, wo ſie ihn geſucht hatte, war er nicht zu finden. Wo war er hin? Da kichert's im Kamin. Man öffnet und zieht das Prinzlein in ſeinem Prachtkleidchen, aber über und über ſchwarz wie ein junger Teufel, heraus. Nun war's nichts mit ſeiner Präſentation in Geſellſchaft. Madame de Rocoulles ſchalt ihn ſehr und ſagte ihm, daß ſie es ſeiner allergnädigſten Frau Mutter melden wolle, damit dieſe ihm Strafe dictire. Zum Schein geht ſie ins Nebenzimmer; als ſie ein paar Augenblicke ſpäter wie⸗ der eintritt, iſt er nicht mehr da. Wo ſteckt er? Auf die Fenſterbrüſtung iſt er hinausgeſtiegen und droht ihr, ſich in die Spree zu ſtürzen, wenn ſie ihm nicht verſpreche, der allergnädigſten Mama nichts ſagen zu wollen, damit er keine Strafe bekomme. Madame de Rocoulles iſt vor Schreck, ihn in ſo ge⸗ fährlicher Situation zu ſehen, ein paar Wochen ganz hinfällig geweſen.“
Man unterhielt ſich, um die Zeit hinzubringen, von derlei kleinen Erinnerungen, die in dem Gedächtniſſe dieſer alten Herren gleichſam wie leuchtende Merkzei⸗ chen aus grauer Nebelferne ſich erhalten hatten. Herr Leupold, welcher aus jenen Zeiten, mit deren Remi⸗ niscenzen ſie ſich beſchäftigten, wenig wußte, da er, faſt dreizehn Jahre älter als ſein königlicher Freund, da⸗


