Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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„Wie?“ rief Bank erſchrocken.

„Wundert's Ihn, daß ich das bemerkt habe? Nun, es wird Ihn noch mehr wundern, wenn ich Ihm ſage, daß mein Trunkenbold von Mann aus Haß gegen meinen Schwager den Wilm, der ein ſchlechtes, lieder⸗ liches Subject iſt, an ſich gezogen und dieſer nun auch die häßliche Spelunke beim alten Spahn beſucht. Da wird etwas Schlechtes ausgeheckt— ich laſſe mir's nicht ausreden, denn die Leute und der Ort ſind dar⸗ nach.“

Der Korporal ſchien ganz erſtarrt zu ſein, dieſe Kenntniß hatte er nicht bei ihr erwartet. Er war ſo beſtürzt, daß er nicht wußte, was er ſagen ſollte.

„Er weiß auch darum, Herr Bank, was dort für ein Teufelsſtreich ins Werk geſetzt werden ſoll, ich ſeh's Ihm an. Das Wort bleibt Ihm ja im Munde ſtecken. Wenn Er es ehrlich mit mir meinte, brauchte Er nicht zu erſchrecken. Nun, mag's drum ſein. Es iſt eine Täuſchung mehr, die ich mir ſelber bereitet habe; aber es iſt gut, daß ſie bei Zeiten von mir ab⸗ fällt. In Ihm hätte ich es nicht geſucht.“

Mit der Schürze über die Augen fahrend, als ob Thränen ihr in dieſe träten, ging ſie der Thür zu; aber ehe ſie noch aufgeklinkt hatte, hielt Herr Bank ſie am Arme zurück und ſagte ſehr weichmüthig:„Bleib'