Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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das Geheimniß. Der alte Harbich muß um ſeiner ſelbſt willen ſchweigen, der Verwalter der Almeslo'ſchen Hauptbeſitzung im Osnabrückſchen iſt geſtorben und ſein Nachfolger beantwortete den Brief, den ich auf An⸗ dringen der jungen Gräfin dem erſtern zugeſchickt hatte. Ich vermied vorſichtig, nur die geringſte Andeu⸗ tung des Geheimniſſes in dem Schreiben zu machen. Nichts weiter befindet ſich darin als eine Einladung an den Grafen Fortunatus, hierher zu kommen, um eine höchſt unerwartete und ihm ſehr angenehme Nach⸗ richt rückſichtlich eines Gutskaufes zu vernehmen. Um jedoch für alle Fälle geſichert zu ſein, zeichnete ich in meinem Diarium oder Tagebuch die Notiz ein, daß mir von einem adligen, mit Namen genannten Herrn, welcher eins ſeiner in der Lauſitz gelegenen Güter zu veräußern gedenke, der Auftrag ertheilt worden, den jungen Grafen Almeslo, der bereits mit ihm deshalb in Correſpondenz geſtanden, nach Berlin einzuladen, um die ebenſo unerwartete wie angenehme Nachricht von mir zu empfangen, daß ſeinem Wunſche nichts mehr im Wege ſtehe und ich im Intereſſe des Herrn Verkäufers, der mich in dieſer Angelegenheit zu ſeinem Agenten gemacht, mit ihm verhandeln würde. Nie⸗ mand kann beweiſen, daß dieſe Notiz fingirt ſei, denn ein in meinem Beſitz befindliches Schreiben des erwähn⸗