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ben, daß er in unſerer Geſellſchaft ſich ergötzen ſoll? Er iſt ja zu jung, um nur das Mindeſte von unſerer Unterhaltung zu verſtehen; er langweilt ſich, weil er mitten unter uns allein iſt, und um ſeine Pein zu mehren, dringt von dorther noch das fröhliche Kinder⸗ jauchzen in ſein Ohr. Laſſen Sie ihn unbeſorgt in die kleine luſt⸗ und lichtvolle Kinderwelt hineinſpringen und Sie verſchaffen ihm damit ein Glück, das keine Mutter⸗ zärtlichkeit aufzuwiegen im Stande iſt, Sie ſelbſt aber ſichern ſich einen Gewinn, der von keinem noch ſo ſtol⸗ zen Gedanken aufgewogen werden kann— Sie haben ein frohherziges Kind. Geben Sie den troſtloſen Ge⸗ danken auf, daß er durch den Umgang mit andern Kindern ſeines Alters verdorben werden könne, oder glauben Sie, daß die kleine Geſellſchaft, die Sie bis hierher jubeln hören, ſich in dergleichen Exaltationen kindlicher Widerſetzlichkeit übt, wie Friedrich uns eben ein beklagenswerthes Beiſpiel gab?“
Die hohe Bernburger Dame fühlte den Stich, wel⸗ cher ohne jede beſondere Betonung von ſeiten Frau Annelieſens ſie tief und beſchämend genug traf, und ein dunkles Roth überlief ihr Geſicht bis zur Stirn hinauf; aber die Nothwendigkeit einer Entſchuldigung drängte ſie zu einer Aeußerung, welche, obwohl nicht wahr, doch wenigſtens ſich ihr als Deckmantel für den


