Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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er recht luſtig mittollt, äußerte die junge Fürſtin Gi⸗ ſela, Frau Annelieſens Schwiegertochter.

Die Bernburgerin würde unter allen Umſtänden es vorgezogen haben, ſofort ſich zu entfernen, wenn ſie nicht den allzugroßen Eclat, den ein ſolches Gebaren nach ſich gezogen haben würde, gefürchtet hätte. Ge⸗ wiß fühlte die als Fürſtin geborene Dame ſich tief empört, eine ihr widerwärtige Nachgiebigkeit jetzt zeigen zu müſſen, zu welcher ihr Söhnchen ſelbſt ſie am mei⸗ ſten drängte, denn der kleine Prinz wurde ſo unge⸗ berdig über ſeiner gnädigſten Mama Zögern, ihm die von den beiden Damen befürwortete Erlaubniß zum Mitſpielen zu gewähren, daß er ſich auf den Boden niederwarf und mit den Füßen ſtrampelte. Vergebens verſuchte die hohe Mama dieſe Störung ohnegleichen zu beſchwören, der kleine Ungeberdige wehrte ent⸗ ſchieden jede gütige Zurede von ſich ab.

Armer Friedrich, es muß viel Sonnenſchein in Dein kleines Herz fallen, ſonſt wirſt Du ein ſehr trüb⸗ ſeliges Daſein verleben! rief Frau Annelieſe.

Sonnenſchein? Wie meinen Sie das? fragte die Bernburgerin erſtaunt.

4Ich meine die Freude, die den Kindern ſo unent⸗ behrlich iſt. Es paßt nicht für ihn, entſagen zu ſollen, wo ſeine Altersgenoſſen jubeln. Wie können Sie glau⸗