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eigentlichen Grund, ihren kleinen Prinzen vom Spielen mit ſeinen Altersgenoſſen abgehalten zu haben, bot. „Ich bin immer in Furcht, daß ihm ohne meine per⸗ ſönliche Aufſicht ein Unfall zuſtoßen könne“, ſagte ſie.
„O laſſen Sie ſich das keine Sorge ſein, Kinder haben ihre Schutzengel. Verſuchen Sie es nur, Theuerſte, erlauben Sie ihm hinzugehen, für einen gewichtigen Schutzengel ſtehe ich.“
„Nun, ſo gehe, Friedrich, und ſpiele!“
Es kam der hohen Dame äußerſt ſchwer an, ſich zu dieſer Genehmigung zu verſtehen, indeß ſie ſah die Dringlichkeit ein, ſich der üblen Situation entziehen zu müſſen, in die zu ihrer größten Indignation ihr Fried⸗ rich ſie gebracht. Kaum hatte der kleine Ungeberdige die Erlaubniß ſeiner gnädigen Mama vernommen, als er die durch ſein ſtörriſches ſich Umherwerfen ihm wirr über die Stirn hereinhängenden Haare zu beiden Sei⸗ ten ſtrich, mit den Händen verkehrt über die thränen⸗ naſſen Augen fuhr und fragte:„Ich kann ſpielen gehen?“
„Gewiß, und recht luſtig ſein ſollſt Du und viel, viel lachen“, ſagte die Deſſauer Fürſtin. Dann blickte ſie nach den beiden Eingängen ins Rondel und rief: „Binſe!“
„Durchlaucht befehlen?“ fragte eine etwas heiſere,


