Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Prinzen Friedrich, bei jeder Gelegenheit an den Tag legte.

Am heutigen Abende waren dieſe hohen Frauen beiſammen. Von fern her ſchallte der Jubel und die friſche Luſt des Nachwuchſes des verſtorbenen Erbprin⸗ zen zu den im Rondel Sitzenden.Ich möchte auch dorthin, bemerkte der kleine Bernburger ſeiner gnädig⸗ ſten Mama.

Nein, Du wirſt hier bleiben, entgegnete dieſe.Du weißt, was ich Dir geſagt habe.

Ich weiß es nicht mehr, gnädigſte Mama.

Prinzeß Fiekchen lachte.

Kleine Unart Du! verwies die Bernburgerin etwas pikirt.Warum lachſt Du?

Weil ich's weiß, was Sie ihm geſagt haben.

Meine Theure, mir ſcheint, Sie laſſen dem kleinen Unband zu viel Willen. Natürlich, Sie lieben ſie als einziges Kind Ihrer in Gott ruhenden Tochter, was Niemand ihnen verdenken kann; aber ein wenig mehr ſie ſtreng halten, könnte vielleicht nicht ſchaden.

Die Fürſtin neigte ſich lächelnd ein wenig zu der Kleinen und fragte ohne allen Anklang von Bitterkeit: Hörſt Du, Fiekchen, wie das lautet?

Faſt ſtürmiſch fiel ihr die kleine Prinzeß um den Hals und rief:O meine liebe einzige Herzens⸗Groß⸗