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daher meiſt auf den Umgang mit ihrer Familie be⸗ ſchränkt.
Dieſe beſtand nach der Vermählung ihrer Tochter Leopoldine Marie mit dem Schwedter Markgrafen noch aus deren beiden Schweſtern Anna Wilhelmine und Amalie und ihrer Schwiegertochter Giſela, einer Köthe⸗ ner Prinzeß. Außer dieſer Dame fand ſich zuweilen die zweite Gemahlin des Bernburger Fürſten Victor, eine geborene Markgräfin von Schwedt, zu Beſuch ein.
Für ein ſo zärtlich fühlendes Mutterherz wie das Frau Annelieſens mußte es ein Schmerz ſein, dieſe Dame bei ſich zu empfangen, die die Stelle ihrer ver⸗ ſtorbenen Louiſe einnahm, ohne nur im entfernteſten dieſer zu gleichen. Das Benehmen dieſer erlauchten Frau deutete oft ſtark darauf hin, daß ſie dem Unter⸗ ſchied der Geburt ein ſehr großes Gewicht beilegte, was ſelbſtverſtändlich für die Fürſtin verletzend ſein mußte; zur ihre edle Gemüthsruhe half ihr dieſe, wie es zu⸗ weilen ſchien, ſogar abſichtlich geäußerte Härte mit Milde zurückweiſen, ohne die Formen des Anſtandes irgendwie zu vergeſſen; aber ſie liebenswürdig zu finden, war ihr unmöglich. Eine kleine Genugthuung fand ſie in der ſichtlichen Abneigung, welche Fiekchen, ihre kleine Enkelin, nicht nur gegen dieſe Stiefmutter, ſondern auch gegen deren Sohn, ihren Stiefbruder, den fünfjährigen


