Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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ſelige Mama müßte's mir bezeugen, wenn ſie zugegen wäre. Und als ob ihn eine wehmüthige Erinnerung plötzlich durchzucke, fuhr er ſich mit der verkehrten Hand flüchtig über die Augen und ſprach:Sieh, ſieh, das war merkwürdig, was die höchſtſelige Mama mir noch kurz vor ihrem Tode ſagte. Ich ſaß bei ihr am Bette und's war mir ſo ſchlecht zu Muthe, als hätte ich durch einen feindlichen Ueberfall eine tüchtige Schleppe erlitten. Wie kann's zur Schwere⸗ noth auch anders ſein, wenn man am Sterbebett der Mutter ſitzt!Leupold, ſagte ſie zu mir,halte Dein Weib in Ehren, denn ich ſage Dir's, ſie wird immer⸗ dar Dein guter Engel ſein. Sie hat ein wahrhaft fürſtlich Herz und

Der Gewaltige, der ſo vieles Unrecht unbereut auf ſich lud, war von der Erinnerung an die ſterbende Mutter ſo erſchüttert, daß ihm die Stimme, mit der er unter dem heftigſten Kanonengebrüll ſeinen Regi⸗ mentern ſich verſtändlich zu machen wußte, verſagte. Nach einer kurzen Pauſe rief er ſich aufraffend:Was das für Kinkerlitzchen von mir ſind! Einfältig, ganz einfältig! Reden wir von Anderm.

Es bedurfte für die Fürſtin keiner weitern Schil⸗ derung jenes ihn ſo ſehr packenden Andenkens an ſeine Mutter, für die er, der Wilde, Unbändige, eine