Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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ſamer Handhabung ſeines ſcheinbaren Rechts trieb, daß man bei Nennung ſeines Namens faſt in der Regel an den Begriff Ungethüm erinnert wurde, harmonirte es doch mit ſeiner Vorliebe zum Kriege, den unverzagten Gegner zu ehren. Nirgends findet ſich über ihn die Klage ausgeſprochen, daß er gefangene Krieger, die ihm energiſch Widerſtand geleiſtet, habe grauſam behandeln laſſen. In ſeiner Rohheit verleug⸗ nete er die Werthſchätzung der Ebenbürtigkeit nicht, welche der nach hartem Kampfe Beſiegte mit Recht fordern kann.—

Bei einem Charakter wie dem ſeinigen, dem der Vorzug gebührte, als ein aus einem Guſſe hervor⸗ gegangener bezeichnet zu werden, bei einem Manne, der immer derſelbe war, mußten auch alle an ihm haftenden Eigenſchaften zu jeder Zeit je nach der Ver⸗ anlaſſung in Thätigkeit kommen, und demgemäß bezeigte er im gewöhnlichen Verkehr auch ſeine Anerkennung demjenigen, der ihm ungeſcheut unter die Augen trat und ihm die Wahrheit ſagte. Der Furchtſame, Zitternde zog ſich ſeinen Hohn, ſeine Verachtung zu.

Die durchlauchtige Frau kannte ihn in dieſer Be⸗ ziehung genau. Sie wußte, daß er die nächſte ſich bie⸗ tende Gelegenheit ergreifen werde, um das alte gute Verhältniß mit ihr wiederherzuſtellen; ſie war über⸗

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