Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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weiß nichts Näheres über das Fräulein Regina?“ fragte Libuſch, einen Roſenſtock anbindend.

„Er meint des Fräuleins Verbleiben?“

„Ja.“ 3

„Das iſt eben das Abſonderliche bei der Geſchichte. Mein Herr CEheliebſter hat's dem Schwiegerſohn nach Wien geſchrieben, daß das Milagsheim'ſche Fräulein auf und davon gegangen ſei, aber weder der Gottfried Langermann noch unſere Bille haben nur eine Silbe darauf erwidert, haben gethan, als hätten ſie es gar nicht geleſen oder ſei das keine Sache, die Intereſſe für ſie habe. Ich mache mir meine eigenen Gedanken darüber, das Schweigen kommt mir kurios vor.“

„Wie denn kurios?“

„Als ob ſie etwas darüber wüßten und wollten's nicht ſagen. Es iſt ſogar meinem Herrn Eheliebſten auf⸗ gefallen. Die Bille ſchreibt doch ſonſt von vielerlei Dingen, die wir gar nicht einmal kennen. Bei ihrem erſten Buben hat ſie einen ſehr fürnehmen Pathen ge⸗ habt, einen Grafen Hubert— Hubert— ja den andern Namen verliere ich immer aus dem Gedächtniſſe, ein ganz fremder Name— und beim zweiten Buben hat die Gemahlin dieſes fürnehmen Herrn Gevatter geſtan⸗ den, beide gar nicht in Wien, ſondern ein paar hundert Meilen weit davon, alſo nicht perſönlich, ſondern durch