Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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daß es Niemand erlauſchen ſollte. Das iſt ihr denn auch gelungen.“

„Wie denn ſo?“

„Wie denn ſo? Nun, weil'’ erſt ſpäter heraus⸗ kam, daß das Fräulein vom Philipp ſich hat entführen laſſen.“

„Ah!“

Libuſch fühlte einen kleinen Schauer, er war nicht ohne Furcht vor einem nachträglichen Verrath, der ſeine Betheiligung an Regina's Flucht an den Tag bringen könne. Dieſe Angſt aber beſchwichtigte die gern plau⸗ dernde Frau Brommer ſogleich dadurch, daß ſie ihm mittheilte, wie die Korporale Wenzel und Fleiſcher und auch des Bürgermeiſters Diener einſtimmig aus⸗ geſagt hätten, daß der ermordete Doctor ihnen von der Liebſchaft Philipp's und Regina's erzählt habe, und ihm, Libuſch, könne ſie es wohl ſagen, auch die Bille, ihre Tochter, hätte ihr das insgeheim beſtätigt. Verwunderlich ſſei es allerdings, daß auch gar keine Spur von den beiden Entflohenen aufzufinden ge⸗ weſen wäre bis zum heutigen Tage. Se. Durchlaucht,

wenn ſie ſich daran erinnere, pludere gar fürchter⸗

lich auf, als wolle ſie vor Gift und Galle in die Luft fahren.

„Und auch der geſtrengen Frau Feldwebel Tochter