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in den vielen einſamen Stunden, die er bei ſeiner Arbeit hatte, vergnügte er ſich mit der ſchönen Aus⸗ ſicht, dann frei zu werden.
Sein etwas unbeholfenes Naturell vereinzelte ihn, aber es machte ihn dafür deſto geſchickter, an Erinne⸗ rungen zu zehren.
Zu dieſen Erinnerungen gehörte natürlich die an Korporal Philipp. Zuweilen fand ſich Libuſch ver⸗ anlaßt, ſtill vor ſich hin zu lachen. Er, der Geringſte im Schloſſe, wußte mehr als alle Uebrigen. Jetzt wie damals, als es geſchah, waren alle noch im Unklaren über die Art und Weiſe, wie Fräulein Regina ge⸗ flüchtet ſein könne.
Es machte ihm Vergnügen, daran zurückzuden⸗ ken, und wenn er einen Wunſch hatte, ſo war es der, gelegentlich einmal über den Korporal Philipp und das ſchöne Fräulein von Milagsheim etwas zu er⸗ fahren. Ob dies jemals geſchehen werde, war natür⸗ lich eine große Frage, an deren Beantwortung er ſelbſt nicht glaubte, da ihm jede Kunde mangelte, wer Philipp war und wohin ſich derſelbe mit ſeiner Ge⸗ liebten gewendet habe. Libuſch quälte ſich nicht mit vergeblichen Wünſchen, er beſaß, Dank ſeinem ſchwer⸗ fälligen Weſen, die glückliche Gabe, Alles auf die Zeit ankommen zu laſſen, ohne ſich darüber zu grä⸗


