Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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VI.

Der Winter vom 1731 bis 1732 war vorüber, mil⸗ dere Lüfte und eine täglich höher ſteigende Sonne prophezeiten ein ſchönes Frühjahr. Der lange Libuſch zeigte ſich wieder wacker thätig im Schloßgarten; Jäten und Pflanzen waren ſeine Lieblingsbeſchäftigung, Nie⸗ mand trat ihm dabei hindernd in den Weg. Der Hof⸗ gärtner, ſein Herr und Meiſter, konnte ihm ganz ver⸗ trauen und ſo war er eigentlich, obſchon er ſich deſſen Anordnungen unterwerfen mußte, der freie Herr ſeiner Arbeit. Bei dieſer Freiheit befand er ſich wohl. Seine Anſprüche waren höchſt beſcheiden, obwohl ſie in dieſem Dienſte kaum zum Viertel erfüllt wurden; aber er war des Soldatenſpiels überhoben und das be⸗ trachtete er bei ſeiner großen Abneigung dagegen als ein nicht genug zu ſchätzendes Glück. Mitte die⸗ ſes Jahres lief ſein militäriſches Engagement ab, und