Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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Der tiefe Haß gegen den erſtern und das natür⸗ liche Gefühl bedeutender Abneigung gegen Seckendorf, der ihn durch Zurückſetzung empfindlich beleidigt hatte, würden ihm nie geſtattet haben, zu irgend einer Gemeinſchaft mit ihnen ſich zu entſchließen. Ein un⸗ vertilgbarer Groll gegen beide erfüllte ſeine Seele, und wenn er ſich auch am Hofe zu Berlin Gewalt anthat, ſeine Meinung nicht offenbar an den Tag treten zu laſſen, was bedeutende Störungen hervor⸗ gerufen haben würde, ſo nahm er doch den Ingrimm gegen dieſes Dioskurenpaar mit ſich, als der Winter nahte, in ſeine Reſidenz zurück. Seine durchlauchtige Gemahlin erfüllte nach Kräften ihre Aufgabe, ſeine zornige Aufregung, die dieſe Erinnerung ſtets neu bei ihm erzeugte, zu beſchwichtigen.

„D dieſer Ohrwurm von Grumbkow, den ich am liebſten über den Haufen ſtäche, und dieſer Seckendorf, breitſpurig und verſchmitzt, der an ſolchem miſerablen Kerl einen Narren gefreſſen hat, haben was Präch⸗ tiges ausgeheckt“, rief er wüthig.„Soll doch die Schwerenoth die Beiden tauſend Klaftern tief in die Erde hineinſchmettern! Hatte mir's gleich gedacht, daß der Herzog von Braunſchweig⸗Bevern mit ſeiner Sippſchaft nicht umſonſt nach Berlin gekommen ſeil! Und's traf, traf wie'n Kernſchuß! Unſer Kronprinz