Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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und dem engliſchen Thronfolger gezeigt wurde, machte kurzen Proceß, indem er ſeiner genannten Tochter drei Freier vorſchlug, den Markgrafen von Schwedt, den Herzog von Sachſen⸗Weißenfels und den Erbprinzen von Baireuth.

Obwohl dieſe letztern noch nicht perſönlich kannte, gab ſie ihm doch vor den beiden Andern, die ihr ſehr wenig gefielen, den Vorzug, was für Se. Durchlaucht von Deſſau abermals ein Fehlſchlag war, der ſich nicht abwenden ließ. Trotz dieſer Vereitelung ſeines Lieblingswunſches lächelte ihm aus dieſem Schiffbruche wieder ein Glücksſtrahl. Der König ſchien ihn durch vermehrte Zeichen ſeiner Freundſchaft entſchädigen zu wollen für die verlorene Ausſicht auf die Verbindung ſeines Neffen mit dem königlichen Hauſe.

Berlin ſchwelgte damals in Feſten. Der Herzog Franz Stephan von Lothringen— ſpäter Gemahl der Kaiſerin Maria Thereſia und als Kaiſer Franz I.—

beſuchte auf der Rückreiſe von England Berlin, um

für die bevorſtehende Wahl eines römiſchen Körnigs die Stimme Friedrich Wilhelm's für ſich zu gewinnen. Der deſſauer Fürſt verſäumte nichts, was die Freund⸗ ſchaftsbande zwiſchen dem Kaiſer⸗ und dem Königshofe befeſtigen konnte, und obgleich Grumbkow und Secken⸗ dorf eben auch dies ſelbe Ziel verfolgten, ſo handelte jener doch ganz abgeſondert von ihnen.

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