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In höchſtem Grimm und tiefſter Beſchämung mußte er ſein Prachtregiment aus der Stadt führen. Der Marſch ging nicht weit, die Bürger, friedlich geſinnt, wünſchten ihre Garniſon nicht zu verlieren, die Studenten äußerten keinen Groll. Es kam mit dem durchlauchtigen„Schwerenöther“ zu Verhandlungen, die endlich zur Genehmigung der Rückkehr ſeines Re⸗ giments führten. Von nun an, da Herr Leupold die leidige Erfahrung gemacht, daß nicht der Soldat allein, ſondern auch der Bürger⸗ und der Gelehrtenſtand vom König hochgehalten wurden, beſſerte ſich das gegen⸗ ſeitige Verhalten zum Frieden, ſodaß keine Klagen mehr gegen die Zügelloſigkeit des Regiments wie gegen Will⸗ kürhandlungen des Fürſten in Berlin einliefen.
Dieſe harte Demüthigung, die er erfahren, ſchien von einem Glückslächeln ihm verſüßt werden zu ſollen. Sein liebſter Wunſch, den er ſchon lange genährt, ſei⸗ nen Neffen, den Markgrafen von Brandenburg⸗Schwedt mit einer preußiſchen Prinzeſſin vermählt zu ſehen, war der Erfüllung nahe, denn der König, erzürnt über die Verſchleppung dieſer von ſeiner nur im eng⸗ liſchen Intereſſe wirkenden Gemahlin in die Hand ge⸗ nommenen Angelegenheit, da von ſeiten Englands immer noch kein rechter Ernſt hinſichtlich der projec⸗ tirten Verbindung zwiſchen der Prinzeß Wilhelmine
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