Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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dieſer Nacht zu ſehr erſchüttert, um ſich in ſeiner gewöhnlichen Weiſe in einer Menge von Flüchen Luft zu ſchaffen. Was die verbrannten Briefe ent⸗ halten hatten, davon konnte Geheimrath von Beer keine Nachricht geben. Prinz Eugen ſei nicht zu ſprechen geweſen, ſondern deſſen Secretär habe ihm das Cou⸗ vert an Se. Durchlaucht verſiegelt zugeſtellt. Eine nochmalige Anfrage beim Prinzen Eugen erſchien als zu unſtatthaft, um eine ſolche in Ausführung zu bringen, darum entſchloß ſich Herr Leupold, ganz auf eine Löſung dieſes Geheimniſſes zu reſigniren, wie tiefen Verdruß er auch darüber empfand. Selbſt ſeine Hoffnung, vielleicht von ſeiner Tochter Louiſe eine An⸗ deutung zu erhalten, von wem die mit gleichem gräf⸗ lichen Wappen geſiegelten Briefe, von denen einer an fie adreſſirt geweſen, wohl geweſen ſein könnten, ſchlug fehl; die junge Fürſtin verſicherte ihm, ſich keiner Dame erinnern zu können, die im Auslande lebe und ein gräfliches Siegel führe.

Ueberhaupt ſchien ſein gutes Glück ihm den Rücken kehren zu wollen. Seine Proteſtation gegen die Eigen⸗ mächtigkeit des Hauſes Großbritannien⸗Hannover, welches gegen alles Reichs⸗ und Lehnrecht das dem deſſauer Fürſten zuſtehende Erbe des Herzogthums Sachſen⸗Lauenburg an ſich geriſſen, blieb ohne Erfolg,

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