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ihn, ehe er ſich wieder in die Kanzlei aufs Schloß begebe, auf dem Wege zum Kirchhofe.
Der Fremde war kein Anderer als ſein treuer Gottfried Almarich, der nach Deſſau gekommen, um ihm nicht nur ein ausführliches Schreiben vom Doe⸗ 5 tor Weilenberger, ſondern auch eins von der Prinzeß⸗
Mutter und einige Zeilen vom Prinzen Eugen zu überbringen, welcher ihn ermahnte, das Incognito,
das ihn bis jetzt geſchützt habe, noch ferner feſtzuhal⸗
ten, indem die gänzliche Unkenntniß ſeines Aufent⸗
halts ſeine Feinde gewiſſermaßen in Verwirrung ſetzen
müſſe, da ſie nichts gegen ihn unternehmen könnten.
Er ſolle ſich jedoch ſeines Schutzes in ſeiner Angelegen⸗* heit nach wie vor verſichert halten, er hoffe das Beſte für ihn, wenngleich für jetzt noch keine Aenderung in derſelben ſich ergeben habe. Von ſeiten der Prinzeß⸗ Mutter folgte zugleich eine anſehnliche Summe Geld zu Hubert's Dispoſition für nicht vorauszuſehende Fälle.
Es war eine unerwartete große Freude für Hubert, ſeinen treuen Gottfried wiederzuſehen, und er billigte deſſen Plan vollkommen, unter dem Vorwande, die berühmten Parforcejagden des deſſauer Fürſten kennen zu lernen, als Freiwilliger ſich bei deſſen Jagdperſo⸗ nal zu melden, um ſo in Hubert's Nähe bleiben zu


