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ſie die Straße eben gab, es war ihm leicht und frei ums Herz, wie es ihm ſonſt nie geweſen war.
Es bedurfte für ihn keines beſondern Entſchluſſes, um jeden längern Aufenthalt in Prag, das in ſo vielfältigen Beziehungen zu Wien ſtand, zu meiden; er mußte fürchten, hier bald aufgeſpürt zu werden, und auch die Ausſicht, in eine geheime Correſpondenz mit Doctor Weilenberger zu treten, war nicht nur unſicher, ſondern auch, wenn er wirklich einen An⸗ knüpfungspunkt zu demſelben fand, bei der geringſten Entdeckung ſeines Incognito gefährlich. Er begriff, daß es denjenigen, durch deren Hülfe— und dieſe mußte von immerhin mächtiger Art ſein— er jetzt frei war, beſonders darum zu thun geweſen, ihn fern und ſicher vor dem Einfluſſe ſeiner Feinde zu wiſſen; aber von einer perſönlichen Sicherheit für ihn konnte innerhalb der kaiſerlichen Staaten keine Rede ſein. Jenſeits der böhmiſchen Grenze ſchien ihm dieſe Gefahr nicht vorhanden und er wanderte daher nach Sachſen.
Das friſche, aber ſchöne und trockene Spätherbſt⸗ 5 wetter begünſtigte ihn ungemein, und wie der Sonnen⸗ ſchein die mächtigen Berg⸗ und Felſenhäupter über⸗ goldete, welche das Böhmerland von Sachſen ſcheiden, ſo auch glänzte in ſeiner Seele der Sonnenſchein des
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