Teil eines Werkes 
2. Bd. (1867)
Entstehung
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Muthes, denn immer feſter und dauernder wurde die Ahnung bei ihm, daß er auf dem Wege zum Glücke wandle. Und dies erhebende Vorausempfinden ſchien ſich auch erfüllen zu wollen. Kaum noch eine Stunde von Dresden entfernt, ſchritt er, denn die Dämmerung legte ſich ſchon leiſe auf das reizende Elbthal, rüſtig der Stadt zu. Plötzlich ſchlug ein lautes Hülfs⸗ geſchrei von Frauenſtimmen an ſein Ohr. Eine Kutſche, von zwei in raſcheſter Carrière hinter ihm die Straße einher brauſenden Pferden gezogen, aus deren offenem Innern das weibliche Hülfsgeſchrei drang, ließ ihn ein Unglück vermuthen, und es bedurfte nur eines Blickes, um ihn zu überzeugen, daß dem wirklich ſo war, denn er ſah keinen die Zügel haltenden Kutſcher auf dem Bock. Sofort war ſein Entſchluß gefaßt, hier rettend einzugreifen, und dies gelang ihm auch, ſo ſehr die ſcheuen und wild ſich aufbäumenden jungen Thiere ſeiner ſie feſt am Zügel haltenden Hand ſich zu entreißen ſtrebten. Die Kutſche kam zum Stehen, das Hülfsgeſchrei verſtummte, eine ältere Dame ſah zwiſchen den zurückgeſchlagenen Ledervorhängen heraus und fragte nach ihrem Kutſcher, nach ihrem Bedienten. Hubert wußte ebenſo wenig Antwort zu geben als die ſich um das Fuhrwerk ſammelnden Leute. Endlich kam der Diener mit der Peitſche in der Hand keuchend