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Ihnen die Fortdauer ſeiner Verehrung für Sie aus⸗ ſprechen zu dürfen.“
„O mein Freund, mein würdiger Freund, Sie haben mir ſo Vieles zu verzeihen und beſchämen mich durch Ihre Milde!“ rief die Herzogin.
„Ich habe Ihnen nichts zu verzeihen. Was geſchehen iſt, liegt überwunden hinter mir; aber im Gegentheil, ich bin Ihnen Dank ſchuldig.“
„Mir? Ahl!“
„Sie hielten mich für werth, an die Stelle deſſen zu treten, dem Ihr Herz gehört hatte und von welchem Sie durch die Beſtrebungen Anderer getrennt worden waren. Ich nehme den von Ihnen damals in Betreff meiner Werbung um Ihre Hand gefaßten Entſchluß, die Meinige werden zu wollen, als einen Beweis der Achtung für mich.“
„So iſt es, ſo iſt es!“ ſtimmte die Herzogin bei. „Dieſe Achtung werde ich Ihnen, ſolange ich lebe, zollen.“
„Ihnen, Herr Herzog, habe ich jedoch eine Sie ſehr niederſchlagende Kunde mitzutheilen“, wendete ſich Ding⸗ linger lächelnd zu Charles.
„Mir eine niederſchlagende Kunde? Um Himmels⸗ willen ſprechen Sie!“
„Sie werden auf meiner Plattform nicht mehr Ge⸗


