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los, daß der Junker ſchnell zu der Einſicht kam, wie er auf gütliche Weiſe keine Hülfe von ihr zu erwarten habe. Er glaubte ſie durch Drohungen ſchrecken zu müſſen, um ſie ſeinem Wunſche gefügig zu machen.
„Biſt Du von Sinnen, Weib? Du willſt mich preis⸗ geben?“ rief er mit halber, gedämpfter Stimme, wie ſie große Erregung zu begleiten pflegt.„Vergißt Du, daß Du Dich mit mir verdirbſt? Ein Wort von mir und Du biſt verloren.“
Mit einer Ruhe, die auffallend gegen ſeine angſtvolle Haſt contraſtirte, antwortete ſie:„Ich weiß es.“
Er faßte gewaltſam ihre Linke. In ſeinen Fingern, mit denen er ihr Handgelenk umſpannte, gab ſich ein Zittern kund, als laufe ein Fieber durch ſeinen Körper. „Fiekchen, Fiekchen“, preßte er zornig heraus,„haſt Du vergeſſen, wie heiß Du mich liebteſt? Es iſt un⸗ möglich, unmöglich, das kannſt Du nicht vergeſſen haben. Ich bekenn's ja, daß ich gegen Dich gefehlt habe. Ver⸗ gib mir, ich bereue von ganzem Herzen meine Ver⸗ blendung. Du darſſt nicht unverſöhnlich ſein, nur jetzt nicht, jetzt nicht. Wir haben ein und daſſelbe Geheim⸗ niß zu verbergen, wir müſſen zuſammenhalten. Wenn es entdeckt würde, was auf Dir, auf mir laſtet,'s wäre um uns beide geſchehen.“ Nach einer kurzen Pauſe rief er dringend:„Hörſt Du nicht, was ich ſage? Gib


